Von Uganda nach Namibia

Als sozial verantwortungsbewusster Verband hat sich der DJK-Diözesanverband Regensburg seit 1989 für die Verbesserung der unzumutbaren Lebenssituationen zahlreicher Kinder in Nsumba/Uganda eingesetzt. Zusammen mit den Organi-sationen Bayerische Sportjugend, Deutsche Sportjugend und Entwicklungs-hilfegruppe Solar aus Altötting, die sich seit 1999 mit einbringen, wurde bis heute im Straßenkindercamp „Bring children from streets“ in Nsumba, Uganda, Enormes geschaffen. Mit Stolz blicken wir auf das in Uganda Geleistete zurück, das ohne Ihre ganz persönliche Hilfe, sowie der Hilfe zahlreicher Vereine und DJK-Mitglieder nicht möglich gewesen wäre:

  • katholische Erziehung und Wertevermittlung
  • Sozial benachteiligte ugandische Kinder ohne Zuhause, Familie, Schule und Zukunftsperspektiven dafür mitschlimmen Erfahrungen wie einem Leben auf der Straße mit Gewalt, Missbrauch, Kriminalität und Armut fanden im Camp ein Zuhause und wurden wirkungsvoll unterstützt
  • Schaffung täglicher Verpflegung sowie medizinischer Versorgung
  • Einrichtung einer Krankenstation und Vermittlung medizinischer und hygienischer Grundkenntnisse
  • Angebot eines Schulbesuchs, beruflicher Ausbildung und sinnvoller Freizeitgestaltung für mehr als 300 Kinder
  • Anlegen und Ausbau verschiedener Sportplätze
  • Erfolgreiches Vermitteln von Sport als wertvolle Freizeitbeschäftigung
  • Ausbildung im Bereich Bau und Betrieb von Solarkochern und –lampen
  • Optimierung der Ausstattung des Camps, u.a. durch neue Gebäude oder die Installation von Wasserpumpen, -tanks und -leitungen

Während das Straßenkindercamp in Nsumba durch die Unterstützung einer extra dafür gegründeten norwegischen Stiftung, mit umfangreichen finanziellen Ressourcen, heute auf eigenen Füßen steht und die Situation der Kinder gesichert ist, wird sich der DJK-Diözesanverband Regensburg mit seinen Kooperationspartnern zukünftig zwei interessanten Projekten in Namibia zuwenden:

Die St. Joseph´s High School in Döbra, ein katholisches Internat rund 20 Kilometer von Windhoek entfernt, werden wir zukünftig dabei unterstützen, den Sport- und Freizeitbereich sowie den Schulsport auszubauen und Tutoren auszubilden.

Das Suppenküchenprojekt „Okahandja Park Soup Kitchen“ in Windhoek befindet sich im Armenviertel Katutura, einem riesigen Wohnareal mit Wellblechhütten und Menschen, deren Leben geprägt ist durch Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, häusliche Gewalt, Hunger, Durst, Aids, Tuberkulose und Malaria. Etwa 300 Kinder bekommen hier täglich eine warme Mahlzeit, die für viele Kinder die einzige Mahlzeit des Tages darstellt. Mit Sportangeboten wollen wir die trostlosen Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen dort zumindest etwas verbessern. Denn Sport spricht alle Sprachen und ist ein wertvolles Instrument zur Vermittlung unterschiedlichster Werte und Erfahrungen. 

Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte beiliegendem Flyer, den Sie auch kostenlos in beliebiger Zahl von der DJK-Geschäftsstelle anfordern können.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auch zukünftig bei unserer Arbeit für die Kinder in Namibia unterstützen würden.

Konrad Gietl
Geschäftsführer

 

Das Namibiaprojekthaende sw 02 small

Katutura, der Bedeutung nach „der Platz an dem keiner leben will“, ist das Schwarzenviertel im Norden der namibischen Hauptstadt Windhoek. Eine unbeschwerte Kindheit nach westlichem Vorbild ist in diesem Stadtteil, in dem die Arbeitslosenquote bis zu 80 % beträgt und rund ein Drittel der Bewohner HIV-infiziert ist, nahezu unmöglich. Es fehlt oft an sauberer, unbeschädigter Kleidung, regelmäßigen Mahlzeiten, Schulmaterialien sowie teilweise an körperlicher Unversehrtheit. Zu diesem physischen Mangel kommt der emotionale – den Kindern fehlt es an Zuwendung, Motivation und Selbstvertrauen. Viele der Kinder sind Aidswaisen, selbst HIV-positiv oder sehen sich täglich mit den Alkoholproblemen ihrer Eltern konfrontiert. Anlaufpunkt und Hoffnungsträger für diese Kinder ist die Okahandja-Suppenküche, die täglich etwa 200 Kinder besuchen. Für sie ist diese Einrichtung wie ein ruhiger Hafen in stürmischer See. Hier bekommen die Kinder nicht nur etwas zu essen, sondern auch Zuwendung und sind für ein paar Stunden sicher vor Gewalt. „Ich fülle vielleicht nicht ihre Bäuche, aber dafür ihre Seele, ihr Herz und ihren Verstand“ so die Initiatorin der Einrichtung.

Den Bauch gefüllt zu bekommen ist nicht immer einfach für die Kinder. Glücklich ist, wer einen Löffel hat. Wer die Suppe, die täglich um 13 Uhr ausgeteilt wird, mühselig aus der mitgebrachten Schale in den Mund schaufeln muss, braucht länger um den Hunger zu stillen. Doch die Kinder kommen nicht nur wegen der Suppe, sondern vor allem, um für ein paar Stunden am Tag Kind sein zu dürfen. Dass die Kinder neben Lesen und Schreiben Disziplin und Sozialverhalten lernen ist mittelfristig unser Ziel. Teamarbeit, Verantwortung und Fairness gilt es den Kindern beizubringen. Den Kindern etwas geben, was ihnen niemand wegnehmen kann, das ist unsere Aufgabe. Geben wir Katutura „dem Platz an dem keiner leben will“ ein menschlihes Gesicht.

 

Mit diversen Sportangeboten wollen wir die trostlosen Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen zumindest etwas verbessern. Denn Sport spricht alle Sprachen und ist ein wertvolles Instrument zur Vermittlung unterschiedlichster Werte und Erfahrungen. Vielleicht gelingt es uns ja, die Wichtigkeit dieser Art von sozialer Arbeit durch Bewusstseinsbildung bei allen Vereinen, Verbänden und Verantwortlichen im Sport zu unterstreichen!

 

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